Archiv der Kategorie: Buchmesse

Die Formel für Helden

In den letzten Monaten ist wieder einiges passiert.

coverWie immer fand parallel zur Frankfurter Buchmesse der Buchmessecon, das „Familientreffen“ der Phantastik-Autoren, in Dreieich statt.
Ich durfte dieses Jahr gleich 2x lesen. Zum einen aus der „Gamer„-Anthologie, aus der ich zusammen mit einigen Kollegen aus drei Geschichten vorlas.
Und natürlich wurden die „Wächter-Chroniken“ von Henning Mützlitz und Christian Kopp vorgestellt. Hierbei durfte ich meine Novelle „Der letzte Wächter“ kurz anlesen.

Abgesehen von den Lesungen ist der Bucon einer der wenigen Plätze, auf denen man viele Freunde und Kollegen trifft, so z.B. fast alle meine AKzwanzig13-Mitstreiter.

 
6thnerdnite20Mitte letzter Woche gab es dann ein Novum in meiner Autorentätigkeit. Ich sollte auf eine Bühne, aber nicht für eine Lesung. Die Macher der Magdeburger Nerd Nite („Wie der Discovery Channel … mit Bier“) hatten mich gebeten, etwas über meine Autorentätigkeit zu erzählen. Also habe ich erstmals seit langer Zeit wieder einen Vortrag gehalten und den anwesenden Nerds erzählt, was wissenschaftliches und kreatives Schreiben unterscheidet bzw. verbindet. Eine sehr schöne und interessante Erfahrung für mich.

heldformelcoverwebEbenfalls letzte Woche erschien ein Buch, auf welches ich mich sehr freue. Mike Krzywik-Groß und Ralf Kurtsiefer haben sich als Herausgeber an ein Werk über die „klassische Heldenreise“ gewagt. Einige Autoren, unter anderem ich, haben eine exemplarische Geschichte geschrieben, anhand derer erklärt wird wie eine Heldengeschichte funktioniert. Die „Heldformel“ eben. Ralf Kurtsiefer hat das Ganze passend musikalisch untermalt, seine CD liegt dem Buch bei. Wer also schon immer mal etwas mehr darüber erfahren wollte, wie Helden gemacht werden, sollte sich das Buch zulegen.

So, genug für heute. Das nächste größere Projekt steht in den Startlöchern und verlangt Aufmerksamkeit. Und Zeit. Vor allem Zeit. 😉

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Bucon 2015

Ein paar optische Impressionen vom diesjährigen BuchmesseCon. Dank an Tom Finn und Stefan Schweikert für die Bilder.

Judith Vogt, Tom Daut & ich stellen „Umray“ vor.

Bucon 2015

Bucon 2015

Bucon 2015

Henning Mützlitz und Christian Kopp lesen aus „Wächter der letzten Pforte“

Bucon 2015

 

Judith & Christian Vogt lesen aus „Geister des Landes“ Teil 3 und „Der verlorenen Puppe“

Bucon 2015

 

Während der Preisverleihung des „Deutschen Phantastikpreises“ freut sich das AKZwanzig13 zusammen mit Thomas Finn.

Bucon 2015

Bucon 2015

Und irgendwann landet man unweigerlich beim geselligen Teil des Abends. 🙂

Bucon 2015

Bucon 2015

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Vermischtes

Heute mal ein wenig Vermischtes.

Zuerst gibt es noch ein paar Bilder zur Leipziger Buchmesse vom letzten Wochenende.

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Meine hochgeschätzten Kollegen Judith Vogt, Ann-Kathrin Karschnick, Mike Krzywik-Groß, Stefan Schweikert und ich haben am Messesonntag zwei Auszüge aus „Eis & Dampf“ gelesen. Christian Vogt führte als Herausgeber der Anthologie durch die Lesung. Wir (die farbenfroh gekleideten Herren) hatten die Befürchtung, dass man uns in den schwarzen Sesseln vor der schwarzen Wand nicht sehen würde, aber immerhin hatten so die beiden Damen die volle Aufmerksamkeit des Publikums. 😉

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Mein Part in Mikes Geschichte „Gallileo starb zu Recht“ war zwar klein, dafür aber mit breitem, englischen Akzent, welcher im Foto leider nicht erkennbar ist. 😉LBM14_2Anschließend durften wir an den Signiertisch – und auch wenn das Bild es nicht unbedingt vermuten lässt, so hatten wir doch gut mit Signieren zu tun. Nochmals vielen Dank an die geneigten Zuhörer, insbesondere an jene, die wir zum Kauf eines Buches bewegen konnten.

Dann muss ich natürlich auf den „Deutschen Phantastik Preis 2014“ hinweisen. Im letzten Jahr haben ja nicht nur meine hochgeschätzten Kollegen Judith & Christian Vogt für ihren Steampunkroman „Die zerbrochene Puppe“ den Preis für den besten Roman 2013 bekommen, sondern auch die DSA-Romanserie den Preis für die beste Serie.
Auch dieses Jahr wird dieser Publikumspreis wieder verliehen. Die Nominierungsrunde, in der ihr als Leser Vorschläge machen könnt, (wie z.B. „Eis & Dampf“- die Steampunkanthologie, oder „Karl – Geschichten eines Großen“ in der Sparte „beste Anthologie“, oder die DSA-Romane wieder als „beste Serie“) läuft noch bis zum 23.3.14.

Und dann ist natürlich auch die Werbekampagne für „Kors Kodex“ angelaufen. In weniger als 8 Wochen erscheint der Roman um Ghorio von Khunchom, den einzigen Heiligen der Kor-Kirche – und erste Orte tragen bereits den Namen des Herrn der 9 Streiche. 😉

Korswandt

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Leipziger Buchmesse 2014

Ein anstrengendes, aber auch schönes Wochenende geht zu Ende. Die Leipziger Buchmesse hatte ihre Tore geöffnet und wie üblich strömten die Menschen zahlreich in die großen Hallen mit den vielen Messeständen und den engen Gängen dazwischen.

Wie immer gab es zahlreichen Freunde und Kollegen zu treffen, Gespräche zu führen und neugierig durch die Hallen zu streifen. Der Höhepunkt indes war eine Lesung am Messesonntag.
„Eis & Dampf“ – die Steampunkanthologie hatte sich einen Platz auf der berühmten Fantasy-Leseinsel sichern können. Also reisten wir zahlreich an – immerhin 7 von 12 Autoren – und gaben gemeinsam zwei Geschichten zum Besten. Das Publikum hörte uns interessiert zu und anschließend gab es nicht nur Applaus und Lob von Kollegen, sondern es wanderten auch etliche „Eis & Dampf“-Bücher durch unsere Hände, um signiert zu werden.
Vielen Dank an meine Freunde & Kollegen vom AKzwanzig13, an Torsten Exter & Ann-Kathrin Karschnik, und an Werkzeugs.

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Die Frankfurter Buchmesse, der Bucon und der „Deutsche Phantastik Preis“ 2013

Was für ein Wochenende …

Der Bucon 2013 stand lange auf meinem Plan, da meine hochgeschätzten Kollegen Mike Krzywik-Groß, Henning Mützlitz und ich zusammen aus unseren aktuellen bzw. demnächst erscheinenden DSA-Romanen lesen wollten. Da die Anreise nach FFM nicht gerade kurz ist und sich „lohnen“ sollte, ging es schon einen Tag früher in die große Stadt und auf die dortige Buchmesse.

Da ich regelmäßiger Besucher der Leipziger Buchmesse bin, war die Frankfurter doch gewöhnungsbedürftig. Es ist sicher ein subjektiver Eindruck, aber Leipzig bleibt mein Favorit.

Dafür war der Bucon im benachbarten Dreieich ein wunderbarer Ausgleich. Gespräche in kleinen und größeren Runden führen, wunderbaren Lesungen lauschen & selbst Lesungen abhalten, Pläneschmieden mit den Kollegen vom „AKzwanzig13“ und Preise abräumen, das alles kann man beim Bucon machen. 😉

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(Die Autoren des AKzwanzig13)

Die Lesung die ich mit Mike & Henning machen durfte, und die von unserer wunderbaren Kollegin Judith Vogt unterstützt wurde, war mein erstes Highlight. Zusammen mit meinen Kollegen aus unseren neuen Romanen szenisch zu lesen, macht einfach Spaß.
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(Judith Vogt, Mike Krzywik-Groß, Henning Mützlitz und meine Wenigkeit)

Doch der eigentliche Höhepunkt des Abends war die Preisverleihung des „Deutschen Phantastik Preises“ 2013. Dieser wurde in zahlreichen Kategorien verliehen und war dieses Mal besonders spannend, da die „üblichen Verdächtigen“ in diesem Jahr nicht vertreten waren.
So war es eine besondere Freude, dass der wichtige Preis für den „Besten Roman“ an meine hochgeschätzten Kollegen Judith & Christian Vogt für ihren Steampunk-Roman „Die zerbrochene Puppe“ ging. Damit ist das Buch, das ja Basis für unser gemeinsames Crowdfunding-Projekt „Eis und Dampf“ ist, nun preisgekrönt und verdient es umso mehr, durch eine Kurzgeschichtensammlung erweitert zu werden.
(Unterstützt uns also fleißig weiter!)
Nachdem wir unseren Kollegen bereits die Daumen gedrückt und nach der Preisvergabe uns die Hände wund applaudiert hatten, kam die große Überraschung: Der Preis für die „Beste Serie“ ging nicht wie wir vermutet hatten an eine bekannte Heftromanserie, sondern an die Romanserie von „Das Schwarze Auge“.

dsa3(Die anwesenden DSA-Romanautoren)

Somit hat unser AKzwanzig13 am gestrigen Abend zwei wichtige Preise abgeräumt. Wenn das kein Grund zum Feiern ist? 🙂

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Erinnerungen

Als ich am letzten Wochenende an der berühmten Fantasy-Leseinsel der Leipziger Buchmesse stand und einer tollen Lesung lauschte, kam ich ein wenig ins Überlegen.
Wie viel hat sich doch seit meiner Kindheit bezüglich meiner Wahrnehmung von Autoren geändert. Als ich anfing zu lesen, war mir egal wer Bücher verfasste. Später nahm ich die Namen zwar wahr, die da auf dem Buchdeckel über dem Titel standen, aber sie interessierten mich nicht.
Das kam viel später. Doch auch dann blieben diese Namen etwas Vages. Sicher verband ich mit gewissen Autorennamen irgendwann ein gewisses Leseerlebnis, aber wer wirklich dahinter steckte, blieb unklar. Dieser Sprung kam eigentlich erst nach dem Fall der Mauer, als da nicht mehr nur zwei Sätze zum Autor standen, sondern manchmal eine halbe Buchseite. Und, man mag es kaum glauben, zuweilen gab es sogar ein Foto des Autors.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wann ich das erste Mal ein Buch in der Hand hielt, in dem der Autor im Nachwort explizit um Rückmeldungen bat und sogar seine Mailadresse angab. Dass ein Autor von sich aus eine solche Verbindung zu seinen Lesern sucht, war mir bis dahin noch nicht untergekommen. Ich habe diese Verbindung natürlich genutzt (Danke @ Alexander Wichert). Und ich habe damals festgestellt, dass ein Autor kein übernatürliches Wesen ist, das fernab der Realität Bücher schreibt, aber für den Leser ansonsten unerreichbar bleibt. Autoren wünschen sich meist sogar Feedback und sind mehr oder weniger dankbar, wenn man als Leser Gutes und Schlechtes benennt.

Heute ist diese Kluft zwischen Autor und Leser viel kleiner geworden. In sozialen Netzwerken trifft man die Vertretungen diverser Autoren, kann mit ihnen kommunizieren. Auf Buchmessen oder Lesungen kann man Autoren treffen und mit Vielen ins Gespräch kommen.

Ihr Leser: Nutzt diese Chance! Redet mit den Menschen, die euch spannende oder unterhaltsame Stunden mit ihren Büchern geschenkt haben. Sagt ihnen, was euch gefallen hat und was nicht.

Aber zurück zum Anfang. Zur Lesung auf der Buchmesse. Es war eine Lesung von Tom Finn zu seinem neuesten Buch „Der Silberne Traum„, das Prequel zu den „Chroniken der Nebelkriege“. Um es kurz zu machen. Mir hat bereits die Nebelchroniken-Trilogie sehr gefallen und nun auch dieses Buch. Ich muss aber zugeben, dass ich hier nicht besonders objektiv urteilen kann. 😉
Denn was ich oben erzählte, gilt im Besonderen auch für Tom Finn. Als ich anfing DSA zu spielen, gab es ein paar Namen, über die ich immer wieder stolperte, wie z.B. Hadmar von Wieser, Karl-Heinz Witzko oder eben Tom Finn. Irgendwann vor etlichen Jahren hat auch Tom via Mail Feedback für eines seiner Bücher von mir bekommen. Und daraus hat sich eine lange Bekanntschaft entwickelt, über die ich sehr froh bin.
Und wenn ich dann heutzutage bei einer seiner (immer großartigen) Lesungen bin und mich erinnere, wie sich mein Verhältnis zu Autoren im Laufe meines Lebens gewandelt hat, dann bin ich einfach froh darüber.
Ich wünsche Tom für seinen „Silbernen Traum“ viel Erfolg. Lest es. Gebt ihm Feedback. Mir zuliebe. 😉

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Leipziger Buchmesse 2013

Wenn man nur 1h Fahrtzeit von Deutschlands zweitgrößter Buchmesse entfernt wohnt, dann ist es für einen Autor nahezu Pflicht, dorthin zu fahren.

Also ging es auch dieses Jahr für mich wieder nach Leipzig. Diesmal gleich für 2 Tage. Während ich sonst aus Zeitgründen meist nur Samstags dort war, bin ich dieses Mal schon Freitag zur Messe gefahren. Das war auch gut so, denn im Gegensatz zum Samstag hat man am Messefreitag die Möglichkeit mit Leuten ins Gespräch zu kommen, Lesungen zu verfolgen und sich ausführlich an dem einen oder anderen Messestand zu informieren. Diese Chance hat man Samstags kaum. Da ist es einfach nur laut und voll.
(So negativ das klingt und so nervig es manchmal ist, wenn man mit einer gefühlten Geschwindigkeit von 10m/min durch die Hallen schleicht – es zeigt gleichzeitig auch, wie viele Menschen sich für Bücher interessieren. Und das ist großartig!)
Was macht man als Autor auf so einer Messe? Man netzwerkt, wie es neudeutsch heisst. Man trifft Kollegen (wie z.B. Mike Krzywik-Groß und Stefan Schweikert.), Verlage, Agenten, Menschen, die man sonst nur von Facebook & Co. kennt. Man redet über alles und nichts, über Pläne und Möglichkeiten, Chancen und Eventualitäten.
Was bringt einem als Autor der Messebesuch? Meist wenig Konkretes. Man legt aber manchmal den Grundstein für Künftiges. Ausserdem bringt es einem eine Menge Ideen und Inspiration.
Nächstes Jahr wieder? Sicher. Aber dann wohl nicht mehr am übervollen Samstag.

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