Monatsarchiv: Juli 2017

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„… Pyramiden gibt es in Pirimoy.
13 Admiräle beherrschen die Stadt.
Doch das Gleichgewicht ist fragil. 
Lian, die Spionin der Piriwatu-Rebellen, will es stören. Als sie auf Arko Melasgar trifft, scheint die lang ersehnte Möglichkeit zum Handeln gekommen.“

Ihr wollt mehr wissen?
Dann merkt euch vor dass im Herbst der 2. Splittermondroman erscheint. Dieses Mal aus meiner Feder.

„Die Pyramiden von Pirimoy“ könnt ihr schon jetzt bei Uhrwerk vorbestellen.

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Es könnt‘ alles so einfach sein

Eine kleine Chronologie der Ereignisse:

  • Im August 2013 schrieb der Rowohlt-Verlag einen Wettbewerb aus. Gesucht wurden spannende Ideen, Konzepte oder Manuskripte für Krimis. Ich setzte mich hin und schrieb ein Konzept für einen Krimi der schon seit einer Weile in meinem Hinterkopf herumschwirrte. Abgeschickt. Ein paar Wochen gewartet. Und dann bin ich als einer von 10 Gewinnern aus 400 Teilnehmern ausgesucht worden. Hurra. 🙂
  • November 2013: Ein Wochenende lang wurde an der Ostsee gebrainstormt, gefachsimpelt, überlegt, geschrieben, verworfen, gearbeitet und immer wieder auch der Blick aufs Meer genossen. Zusammen mit 9 anderen Autoren, 2 Rowohlt-Lektoren und 2 Rowohlt-Krimiautoren entstand eine kreative Atmosphäre die vielen von uns Teilnehmern weitergeholfen hat. Mein Konzept wurde detaillierter und bekam seinen Namen: „Durch fremde Augen“.
  • Februar 2014: Der Rowohlt-Verlag entscheidet sich 2 Geschichten zu veröffentlichen. Leider ist meine nicht dabei.
  • Irgendwann im Jahr 2015: Die Suche nach einem Verlag ist zeitraubend und ermüdend. Vor allem wenn man bislang hauptsächlich Fantasy geschrieben hat und einem kein Krimi zugetraut wird. Aber dann ist da doch ein Magdeburger Verlag der den Magdeburger Krimi haben will.
  • Im Februar 2016 wird in kurzer Zeit die Coveridee für das Buch entwickelt und umgesetzt. Ein großer Dank dafür gebührt mitlichtmaler und den beteiligten Abgelichteten.
  • Auf der Leipziger Buchmesse im März 2016 erscheint das Buch dann offiziell. Die Premierenlesung auf der Buchmesse ( so viele Zuhörer hatte ich noch nie) gelingt und die ersten Bücher finden ihre neuen Besitzer.
  • Bis Ende 2016 finden noch ein paar Lesungen statt, die Presse berichtet, das Feedback ist durchweg positiv.
  • Anfang 2017: Eigentlich sollte der Verlag sich langsam melden um das Jahr 2016 Revue passieren zu lassen. Doch leider herrscht Funkstille.
  • Ein paar Wochen später kommt dann die Info, dass der Verlag insolvent sei. Genaueres erfährt man nicht. Informationen sind Mangelware. Zwar hat ein anderer Verlag wohl die „Reste“ des Verlages übernommen und versucht auch mein Buch in sein Programm zu kriegen, doch die Verträge dieses neuen Verlages sind alles andere als üblich und nicht annehmbar.
  • Also steht „Durch fremde Augen“ nach fast 4 Jahren vor dem Aus. Da es keinen neuen Vertrag gibt, verschwindet das Buch langsam von den Seiten der Internetbuchhändler.

War es das?

Ich habe einige Zeit darüber nachgedacht.
Das Buch war und ist ein Herzensprojekt. Ich habe viel (auch dank Rowohlt und den anderen Teilnehmern der Krimischule) während der Arbeit daran gelernt. Das Buch vorzustellen, war trotz des schwierigen Themas immer eine positive Herausforderung die mir und hoffentlich auch meinen Zuhörern etwas gebracht hat.
Doch wieder auf Verlagssuche zu gehen, war für mich keine Option. Zu viel Stress, zu wenig Zeit dafür.
Also?
Einstampfen?

Nein!
Ich habe mich für einen anderen Weg entschieden, den immer mehr Autoren gehen.
Somit gibt es das Buch nun beim Internethändler mit dem großen A als Taschenbuch. Und (die Nachfrage war groß) auch als EBook. Und das alles ganz ohne Verlag …
Ich bin gespannt auf die Reaktionen.

Ach ja. Hier der wichtige Link. 😉

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