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Wie wird man eigentlich erwachsen?

Die Frage stellt sich mir mit der Zeit immer mehr.
Als Kind ist mir die Bedeutung von „erwachsen sein“ zwar nicht komplett bewusst gewesen, aber es war klar, dass man dies einmal wird. Wenn man groß ist, also so ca. mit 20.
Natürlich verschob sich diese Grenze mit der Zeit. Auf 30, dann 40, inzwischen bin ich deutlich über 40 und frage mich noch immer wann dieses Erwachsensein kommt.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass zumindest in meinem Umfeld viele Menschen dieses „Erwachsensein“-Ding als eine Art notwendiges Spiel betreiben. Mit mehr oder weniger Lust und Erfolg. Aber ich kenne kaum jemanden, der so richtig erwachsen ist, trotz Kindern, Haustieren und eigenen vier Wänden.
Da wird gespielt, Dummheiten gemacht, viel gelacht, gelacht bis die Tränen kommen.
Bei mir ist das ebenso. Ich habe nicht das Gefühl erwachsen zu sein. Noch immer steht Rollenspiel mit meinen Freunden regelmäßig im Kalender, noch immer sind Computerspiele ein gültiger Zeitvertreib und exzessives fernsehen bzw. Musik hören sind auch nicht zu verachten.
Wann also kommt das Erwachsensein? Oder ist man es schon wenn man regelmässig ins Büro marschiert? Wann ist man mehrheitlich vernünftig? Wenn man eine Übersicht über seine materiellen Werte hat?
Wann hört der Spaß auf?

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Ein phantastisches Wochenende im Oktober

Ein langes Wochenende neigt sich dem Ende.

Dank PAN hatte ich die Möglichkeit mir die Frankfurter Buchmesse nach einigen Jahren Pause wieder einmal anzuschauen.
Im Vergleich zu meiner „Hausmesse“ Leipzig kommt Frankfurt natürlich kaum mit. Man merkt deutlich, dass die FBM nicht für das Publikum da ist. Fachbesucher sind die Zielgruppe und das macht die Messe deutlich uninteressanter für den normalen Leser.
Dafür kann man in Frankfurt tendenziell mehr „Promis“ über den Weg laufen. Ich habe mich zumindest sehr gefreut ein paar Worte mit Jussi Adler-Olsen gewechselt zu haben. Zudem kam man kaum umhin mindestens einmal für den GröVaZ (Martin Sonneborn von „Die Partei“) zu stolpern.

Nach dem Freitag voller Menschen war mir der Samstag auf dem Bucon im benachbarten Dreieich äusserst willkommen. Hier trifft sich jedes Jahr die Phantastikszene. Man besucht Lesungen, trifft Kollegen und Freunde, fühlt sich zuhause.
Meine Highlights in diesem Jahr waren die Lesungen von T.S.Orgel zu ihrem kommenden Roman „Terra“ und Andreas Eschbach zu seinem aktuellen Roman „NSA“.
Ansonsten habe ich mich wie immer über die Gespräche mit Tom Finn, Stefan Schweikert, Marco Findeisen und Henning Mützlitz gefreut. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder.

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Quo Vadis

In meinem letzten Blogbeitrag ging es um die Zweifel die ich als Autor habe ein nächstes Projekt anzugehen.
Aufwand und Nutzen scheinen nicht immer in Waage zu sein. Doch natürlich hat man als Autor nicht wirklich eine Wahl.
Seit ich mein letztes Projekt abgegeben habe und nun wieder lese, sehe, Medien konsumiere, stapeln sich die Ideen in meinem Kopf. Man liest ein Buch, schaut einen Film, hört Nachrichten und ständig läuft das Kopfkino weiter.
Doch wohin?

Gerade verfolge ich eine der vielen Autorendiskussionen auf Twitter. Dieses mal diskutieren Tom Orgel, Henning Mützlitz, Judith Vogt u.a. über die wenigen Besucher von Lesungen, über den geringen Werbeetat von Phantastik und die geringe Anerkennung die man als Autor auf diesen Gebieten erfährt. Ausser natürlich in der eigenen Filterblase.
Da überlegt man sich als Autor schon, in welches Projekt man seine knappe Zeit steckt. In etwas was Spaß macht, aber keinen Verlag und damit auch keine Leser findet? Oder folgt man der Vernunft und schreibt etwas von dem man hofft, dass andere (insbesondere Verlage) das zufällig gut finden wenn man mit dem Text fertig ist. Es scheint ein Glücksspiel zu sein.

Oder ist man als Autor dazu verdammt sich zum PR-Profi zu entwickeln, der nebenbei Bücher schreibt? Muss ich als Autor mich regelmäßig bei Youtube äußern oder einen Podcast rausbringen? Oder reicht es alle zwei Tage bei Facebook über das Wetter und bei Instagram über mein Essen zu berichten?

Was denkt ihr, werte Leser? Was wollt ihr lesen? Wie wollt ihr dass Autoren sich präsentieren?

PS: Da ich die Kommentarfunktion des Blogs geschlossen habe, kommentiert bitte bei FB.

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Nach dem Projekt ist vor dem Projekt?

Gut vier Wochen ist es her, dass mein letztes Romanprojekt seinen Weg zum Verlag gefunden hat. Nun ist die Lektorin dran, danach darf ich sicher wieder tätig werden.

In den Wochen seit der Manuskriptabgabe ging mir einiges durch den Kopf. Normalerweise gibt man ein Projekt ab und widmet sich dem Nächsten. Doch die Arbeit an einem Manuskript ist, gerade in den letzten Wochen vor der Deadline, anstrengend. Man hat wenig Zeit für andere Dinge, die Gedanken kreisen ständig um den Text.

Dann ist die Last plötzlich weg und man steht vor einem Loch. Plötzlich hat man Zeit. Für die Familie, für das Nachholen all der Serien und Filme die man sich in den Monaten verkniffen hat, fürs Lesen…  Jedenfalls mir geht das so.

Und zwischen all diesen Beschäftigungen stellt man sich die Frage ob es den ganzen Aufwand wert war. Sicher, wenn das Buch erscheint, ist die Freude groß. Das Gefühl den eigenen Text als Buch das erste Mal in der Hand zu halten, ist schwer zu beschreiben. Auf jeden Fall hat es etwas mit Glück und Zufriedenheit zu tun.

Die Frage blieb aber im Kopf. Soll es ein nächstes Projekt geben? Trotz all dem Aufwand, all den Zweifeln, all den Einschränkungen die man auf sich nehmen muss?

Heute, nach vier Wochen, habe ich noch keine Antwort. Ich genieße die schreibfreie Zeit während ich auf den lektorierten Text warte. Unterdessen sprudeln natürlich munter die Ideen. So als wolle die Phantasie dem bremsenden Verstand zeigen, dass es ohne diese Ausdrucksform doch nicht geht. Irgendwo muss der ganze Quatsch der in einem Autorenhirn so vor sich geht doch hin.

Ich bin gespannt wie es weiter geht.

Und mich interessiert, ob es euch ähnlich geht. Egal ob ihr schreibt, Musik macht, zeichnet oder andere Projekte verfolgt. Jagen euch auch die Zweifel?
Schreibt mir hier oder bei FB.

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Zugegeben …

… in den letzten Monaten war es etwas still auf dieser Seite.
Das hatte viele Gründe.

Einer davon ist, dass ich momentan bis über beide Ohren im nächsten Buchprojekt stecke.
Ja, Roman.
Ja, Fantasy.
Nein, mehr erzähle ich noch nicht.

Ich kann aber rückblickend über ein anderes Projekt erzählen.
Letzte Woche habe ich in der Magdeburger Stadtbibliothek gelesen.
Ja, aus einem meiner Bücher.
Und ja, vor Publikum. 😉
Das an sich war schon eine spannende Sache. Denn die städtische Bibliothek ist wahrscheinlich für viele Autoren ein besonderer Ort. Der Ort an dem man sich als Kind haufenweise Bücher ausgeliehen hat. Der Ort an dem irgendwann das erste eigene Buch im Sortiment stand.
Und jetzt eine Lesung.
Aber keine übliche. 
Denn es ging um „Durch fremde Augen“ und das Thema Stalking im Allgemeinen und Cyberstalking im Speziellen.
Organisiert wurde das Event von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Stadtbibliothek, dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. und der Landeszentrale für politische Bildung.
Als Vorsitzende des Landesfrauenrates stand mir Eva von Angern (MdL) als Moderatorin zur Seite.
Das Thema war schwer. Aber zu zweit haben wir mit einer Mischung aus Lesung und Diskussion den Zuhörern das Thema näher bringen können. Es etliche Wortmeldungen aus denen interessante Diskussionen, auch nach dem Ende der Veranstaltung entstanden.
Es war ein spannender Abend für mich und ich möchte mich auch auf diesem Wege bei den Organisatorinnen und Eva von Angern dafür bedanken.

So, genug für heute. Das nächste Buch schreibt sich nicht von allein. 😉

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„Der letzte Wächter“

Die Zeit rennt und so bin ich mal wieder gnadelos im Rückstand damit, Neuigkeiten zu berichten.
Also schnell ein paar Updates.

Im Juni erschien „Gamer„, eine Anthologie aus dem Begedia-Verlag. Wie der Name schon sagt, geht es hier um Spiele und Spieler. Mal ein bisschen Retro, mal eher SF. Für jeden sollte etwas dabei sein.
Neben vielen anderen Autoren sind auch mein AKZwanzig13-Kollege Mike Krzywik-Groß und ich mit je einer Geschichte darin vertreten.
Die erste Lesung aus dem Buch kam zu meiner Freude beim Publikum gut an.

coverGanz aktuell sind die „Wächter Chroniken“. Vor knapp zwei Jahren veröffentliche Henning Mützlitz zusammen mit Christian Kopp den High-Fantasy-Roman „Wächter der letzten Pforte„. In Ergänzung zu diesem Buch entstehen momentan die „Wächter-Chroniken„. Dies ist eine Sammlung von Novellen und Kurzgeschichten, die zuerst als einzelne E-Books, später gesammelt als Druckausgabe erscheinen werden und die Welt des Romans ergänzen und bereichern. Sie können aber auch sorglos ohne Kenntnis des Romans gelesen werden.
Die erste Novelle „Die Königin von Mesoth“ von Henning Mützlitz, erschien bereits im August.
Heute folgt die nächste Novelle.
Sie heisst „Der letzte Wächter“ und stammt aus meiner Feder.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

Während ich mich wieder zurückziehe.
Denn es gibt einige Projekte an denen gearbeitet werden muss …

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„Durch fremde Augen“

Seit meinem letzten Blogeintrag ist einige Zeit vergangen. Grund dafür waren diverse Dinge beruflicher, privater und natürlich auch schriftstellerischer Natur.

Doch es wird Zeit, sich einmal wieder zu Wort zu melden.

Wie vielleicht nicht unbemerkt blieb, ist zur Buchmesse mein erster Thriller bzw. Krimi (je nachdem in welche Schublade man das Buch stecken möchte) erschienen.

Cover Durch fremde AugenDurch fremde Augen“ ist ein Buch über Stalking, genauer gesagt über Cyberstalking. Ein Thema das seit einigen Jahren auch in Deutschland Aufmerksamkeit erzeugt. Leider noch nicht genug, denn justiziabel sind viele Stalkingfälle noch immer nicht.

Entsprechend äußert sich auch die Justizministerin von Sachsen-Anhalt die ein Vorwort zu meinem Buch verfasst hat.

Vorgestellt wurde das Buch auf der Leipziger Buchmesse im Rahmen der Aktionen der Landeshauptstadt Magdeburg. Etliche Autoren durften ihre Werke auf den Bühnen der Buchmesse präsentieren. Meine Lesung war mit mehr als 60 Zuschauern/Zuhörern (vielleicht waren es auch mehr, die Quellen überbieten sich gegenseitig) gut gefüllt. Danach ging auch das eine oder andere Buch in die Hände neuer Besitzer über.

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Doch die Buchmesse ist nicht nur ein Ort um eigene Werke vorzustellen. Es ist auch ein Ort zum Netzwerken. Man trifft Freunde & Kollegen, plant, brainstormt und blödelt manchmal auch einfach rum.
Vielen Dank an Henning & Stefan vom AKzwanzig13, Joner Storesang, Tobias Radloff (der hier über seinen Buchmessebesuch gebloggt hat) und Serena Hirano.

Was steht als nächstes an?
Natürlich eine nächste Veröffentlichung. Im Mai erscheint die „Gamer“-Anthologie, mit einer Kurzgeschichte von mir und einer Geschichte meines Akzwanzig13-Kollegen Mike Krzywik-Groß.

Und natürlich wird weiter an neuen Projekten gearbeitet.

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