Monatsarchiv: März 2015

Und der „Goldene Homer 2015“ für die beste Kurzgeschichte geht an …

Noch ist die diesjährige Buchmesse für mich nicht ganz beendet, aber mein persönliches Highlight gab es gestern Abend.

Meine Kollegin Anja Grevener und ich hatten es beide auf die Shortlist des Homer-Preises geschafft und waren demzufolge zur Preisverleihung eingeladen. Diese fand im eindrucksvollen Panometer im Süden Leipzigs statt, welches gerade ein imposantes Panoramabild der Völkerschlacht zeigt. In dieser Kulisse saßen wir dann, unterstützt von meinen Freunden und Kollegen vom AKZwanzig13 und harrten der Dinge die geschehen sollten. Wir hofften vage auf die Plätze 2 und 3, wussten aber, wie wohl alle anderen eingeladenen Nominierten nicht, wer am Ende mit einem Preis würde nach Hause gehen dürfen.

Natürlich begann die Verleihung mit der „kürzesten“ Kategorie – den Kurzgeschichten. Anja schaffte es auf Platz 2. Dann trat ein Laudator ans Mikro und begann ein Loblied auf die Geschichte des Erstplatzierten.

Ein merkwürdiges Gefühl wenn auf einer solchen Veranstaltung über einen selbst und eine eigene Geschichte gesprochen wird. Aber auch ein sehr Schönes.
Einen Blumenstrauß, eine gerahmte, goldene Urkunde, einen Händedruck und ein Foto später stand ich dann vor einem Mikro und sollte ein paar schlaue Dankesworte sprechen. Ich bin mir sicher, dass ich auch etwas gesagt habe. Leider hat sich der Inhalt meiner Worte nicht in meinem Gedächtnis verankert. Aber so schlimm war es wohl nicht, wie meine Kollegen hinterher versicherten.

Am Ende des Abends war ich jedenfalls stolz auf die Auszeichnung. Vielen Dank an den Verein „Homer – Historische Literatur“ und die Jury. Und natürlich auch an den Ammianus-Verlag, der die großartige Anthologie zu Karl dem Großen herausgebracht hat, insbesondere an die Herausgeberin Judith Vogt.

Heute geht es dann nochmal nach Leipzig. Diesmal aber nicht mehr auf das Messegelände. Eine kleine, feine Lesung in der Absintherie Sixitina steht an, wo ich mit Judith & Christian Vogt aus ihrem Roman „Die zerbrochene Puppe“ und aus der zugehörigen Anthologie „Eis & Dampf“ lesen werde.

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