Einfach Glücklich

Für mich gibt es seit ein paar Jahren eine Weihnachtstradition.
Die hat nichts mit einem Weihnachtsbaum oder einem guten Essen zu tun.
Nein, es ist ein Konzert.
Eines zu dem ich mit Familie, aber auch mal allein gehe. Mal in fröhlicher Stimmung, aber auch schon in trauriger.
Und trotzdem fängt mich die Musik dort auf und ein.
Regelmässige Leser dieses kleinen Blogs werden ahnen dass es sich um das Weihnachtskonzert von Stephan Michme handelt.
Dieses Jahr fand es im Magdeburger Schauspielhaus statt und war gleichzeitig Premierenkonzert für seine neue EP – „Einfach glücklich“.

Und darum schreibe ich heute mal ausnahmsweise mal eine Art CD-Kritik.
Getreu dem Motto: Künstler brauchen Feedback.

„Einfach Glücklich“
Das Zitat „Es ist so einfach einfach glücklich zu sein“ sagt wohl genug über das Lied. Ein Aufruf das Leben zu feiern. Augen zu, lächeln und genießen.

„Immer Musik“
Der Magdeburger Schauspieler Frank Giering starb vor sechs Jahren. So konnte ein gemeinsames Projekt zwischen ihm und Michme nie Gestalt annehmen.
Also gibt diese Hommage an Giering,  ein Zitat aus dem Film „Absolute Giganten“ und an die Musik.
Wenn man den Künstler Stephan Michme auch nur ein klein wenig kennt, dann weiss man dass es dieses Lied genau so geben musste.

„Elefanten, Du und ich“
Ein sehr persönliches Lied, über vergangene Irrungen und Wirrungen und eine gemeinsame Zukunft. Wer einen Eindruck gewinnen will, folge diesem Link.

„Halt die Zeit an“
Michme ist personifizierte gute Laune. Aber nicht nur.
Durch seine Musik lässt er sich immer wieder in die Seele blicken und scheut die tieftraurigen Momente nicht.
Aber wie in vielen Liedern ist auch hier seine grundlegend positive Lebenseinstellung zu finden. Auch aus Trauer heraus kann man das Gute und Schöne sehen.

„Hurra“
Während die anderen Lieder schon das eine oder andere Mal auf Konzerten gespielt wurden, ist dieses Lied völlig neu.
Und wie das eine oder andere Lied aus seinem Repertoire drängt sich dieses Lied auf zu einem Mitmachlied zu werden. Mitsingen, Fäuste in den Himmel und dem Gemeinschaftsgefühl des Liedes folgen. Hurra!

„Nacht ohne Ende“
„Das muss ins Radio“, war mein erster Gedanke als ich das Lied zum ersten Mal hörte.
Gute Laune, positive Momente & Musik.

Gute Laune, positive Momente & Musik – das ist vielleicht auch eine gute Zusammenfassung für diese CD.
Anhören und Zuhören, den Moment geniessen und die Zeit vergessen, für eine knappe halbe Stunde (diese Zeitangabe sofort wieder vergessen 😉 ) positive Energie tanken.

Danke für Deine Musik, Stephan *

*Der Dank geht natürlich auch an Deine großartige Band & alle Beteiligten.

PS: Wer sich die CD anhören mag, dem sei dieser Link empfohlen.

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Die Formel für Helden

In den letzten Monaten ist wieder einiges passiert.

coverWie immer fand parallel zur Frankfurter Buchmesse der Buchmessecon, das „Familientreffen“ der Phantastik-Autoren, in Dreieich statt.
Ich durfte dieses Jahr gleich 2x lesen. Zum einen aus der „Gamer„-Anthologie, aus der ich zusammen mit einigen Kollegen aus drei Geschichten vorlas.
Und natürlich wurden die „Wächter-Chroniken“ von Henning Mützlitz und Christian Kopp vorgestellt. Hierbei durfte ich meine Novelle „Der letzte Wächter“ kurz anlesen.

Abgesehen von den Lesungen ist der Bucon einer der wenigen Plätze, auf denen man viele Freunde und Kollegen trifft, so z.B. fast alle meine AKzwanzig13-Mitstreiter.

 
6thnerdnite20Mitte letzter Woche gab es dann ein Novum in meiner Autorentätigkeit. Ich sollte auf eine Bühne, aber nicht für eine Lesung. Die Macher der Magdeburger Nerd Nite („Wie der Discovery Channel … mit Bier“) hatten mich gebeten, etwas über meine Autorentätigkeit zu erzählen. Also habe ich erstmals seit langer Zeit wieder einen Vortrag gehalten und den anwesenden Nerds erzählt, was wissenschaftliches und kreatives Schreiben unterscheidet bzw. verbindet. Eine sehr schöne und interessante Erfahrung für mich.

heldformelcoverwebEbenfalls letzte Woche erschien ein Buch, auf welches ich mich sehr freue. Mike Krzywik-Groß und Ralf Kurtsiefer haben sich als Herausgeber an ein Werk über die „klassische Heldenreise“ gewagt. Einige Autoren, unter anderem ich, haben eine exemplarische Geschichte geschrieben, anhand derer erklärt wird wie eine Heldengeschichte funktioniert. Die „Heldformel“ eben. Ralf Kurtsiefer hat das Ganze passend musikalisch untermalt, seine CD liegt dem Buch bei. Wer also schon immer mal etwas mehr darüber erfahren wollte, wie Helden gemacht werden, sollte sich das Buch zulegen.

So, genug für heute. Das nächste größere Projekt steht in den Startlöchern und verlangt Aufmerksamkeit. Und Zeit. Vor allem Zeit. 😉

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„Der letzte Wächter“

Die Zeit rennt und so bin ich mal wieder gnadelos im Rückstand damit, Neuigkeiten zu berichten.
Also schnell ein paar Updates.

Im Juni erschien „Gamer„, eine Anthologie aus dem Begedia-Verlag. Wie der Name schon sagt, geht es hier um Spiele und Spieler. Mal ein bisschen Retro, mal eher SF. Für jeden sollte etwas dabei sein.
Neben vielen anderen Autoren sind auch mein AKZwanzig13-Kollege Mike Krzywik-Groß und ich mit je einer Geschichte darin vertreten.
Die erste Lesung aus dem Buch kam zu meiner Freude beim Publikum gut an.

coverGanz aktuell sind die „Wächter Chroniken“. Vor knapp zwei Jahren veröffentliche Henning Mützlitz zusammen mit Christian Kopp den High-Fantasy-Roman „Wächter der letzten Pforte„. In Ergänzung zu diesem Buch entstehen momentan die „Wächter-Chroniken„. Dies ist eine Sammlung von Novellen und Kurzgeschichten, die zuerst als einzelne E-Books, später gesammelt als Druckausgabe erscheinen werden und die Welt des Romans ergänzen und bereichern. Sie können aber auch sorglos ohne Kenntnis des Romans gelesen werden.
Die erste Novelle „Die Königin von Mesoth“ von Henning Mützlitz, erschien bereits im August.
Heute folgt die nächste Novelle.
Sie heisst „Der letzte Wächter“ und stammt aus meiner Feder.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

Während ich mich wieder zurückziehe.
Denn es gibt einige Projekte an denen gearbeitet werden muss …

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„Durch fremde Augen“

Seit meinem letzten Blogeintrag ist einige Zeit vergangen. Grund dafür waren diverse Dinge beruflicher, privater und natürlich auch schriftstellerischer Natur.

Doch es wird Zeit, sich einmal wieder zu Wort zu melden.

Wie vielleicht nicht unbemerkt blieb, ist zur Buchmesse mein erster Thriller bzw. Krimi (je nachdem in welche Schublade man das Buch stecken möchte) erschienen.

Cover Durch fremde AugenDurch fremde Augen“ ist ein Buch über Stalking, genauer gesagt über Cyberstalking. Ein Thema das seit einigen Jahren auch in Deutschland Aufmerksamkeit erzeugt. Leider noch nicht genug, denn justiziabel sind viele Stalkingfälle noch immer nicht.

Entsprechend äußert sich auch die Justizministerin von Sachsen-Anhalt die ein Vorwort zu meinem Buch verfasst hat.

Vorgestellt wurde das Buch auf der Leipziger Buchmesse im Rahmen der Aktionen der Landeshauptstadt Magdeburg. Etliche Autoren durften ihre Werke auf den Bühnen der Buchmesse präsentieren. Meine Lesung war mit mehr als 60 Zuschauern/Zuhörern (vielleicht waren es auch mehr, die Quellen überbieten sich gegenseitig) gut gefüllt. Danach ging auch das eine oder andere Buch in die Hände neuer Besitzer über.

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Doch die Buchmesse ist nicht nur ein Ort um eigene Werke vorzustellen. Es ist auch ein Ort zum Netzwerken. Man trifft Freunde & Kollegen, plant, brainstormt und blödelt manchmal auch einfach rum.
Vielen Dank an Henning & Stefan vom AKzwanzig13, Joner Storesang, Tobias Radloff (der hier über seinen Buchmessebesuch gebloggt hat) und Serena Hirano.

Was steht als nächstes an?
Natürlich eine nächste Veröffentlichung. Im Mai erscheint die „Gamer“-Anthologie, mit einer Kurzgeschichte von mir und einer Geschichte meines Akzwanzig13-Kollegen Mike Krzywik-Groß.

Und natürlich wird weiter an neuen Projekten gearbeitet.

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Ein Konzert im Klassenzimmer?

Habt ihr schon einmal etwas von einem Klassenzimmerkonzert gehört?
In den letzten Wochen habe ich verfolgt wie mein Lieblings-MagdeburgerKind Stephan Michme mit seiner Band durch Sachsen-Anhalts Klassenzimmer tourte.
Aber nicht nur um Musik zu machen, sondern vor allem um mit den Schülern ins Gespräch zu kommen.
Heute hatte ich die Gelegenheit mir das selbst anzusehen und anzuhören, und diese Chance habe ich natürlich genutzt.

Ein Konferenzraum im Magdeburger Norbertusgymnasium, Instrumente, Beleuchtung, allerlei Technik. Dazu Schüler die demnächst darüber nachdenken müssen ob und wenn ja wen sie wählen. Das passt irgendwie nicht zusammen, oder?
Doch dann beginnt Michme mit seinem Programm und ist sofort auf Augenhöhe mit den Schülern. Er stellt sich mit ausgebreiteten Armen und offenem Herz vor die Schüler und redet. Über seine Erfahrungen, Fehler die er gemacht hat, Erinnerungen an seine Eltern. Man merkt dass er keinen ausgearbeiteten, argumentativ perfekten Vortrag hält. Nein, er improvisiert, und das kommt an. Die Schüler merken dass er es ehrlich meint, sie ernst nimmt. Und dann wird über Flüchtlinge, Anarchie, Liebe, Fussball, Musik und anderes geredet. So viel wie die Schüler wollen. Nichts muss. Es gibt leise Töne, aber auch laute. Er stärkt die Meinung des Einzelnen auch wenn sie von der Masse abweicht.

Ach ja, Musik war da auch. Michme & Band spielen aus ihrem Programm.
Lieder bei denen man mitdenken kann.
Lieder über die man nachdenken kann.
Lieder mit denen er am Ende alle von den Sitzen reißt.

Ob er am Ende jeden Schüler  erreicht hat? Ich weiss es nicht. Das ist aber auch nicht wichtig.
Wichtig ist sein Versuch. Jede Minute die er mit den Schülern geredet hat, war lohnenswert. Einige werden das Konzert beim Verlassen des Raumes abgehakt haben, andere werden länger darüber nachdenken. Und egal wie sie sich entscheiden, egal ob sie wählen gehen oder nicht, das Konzert hat ihnen einen Baustein zur Meinungsbildung mitgegeben. Dafür hat es sich gelohnt.

Danke an Stephan & seine Band für diese Tour und das Engagement.

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Der kategorische Imperativ…

… ist ein etwas gesteltzter Begriff für ein eigentlich ganz einfaches Prinzip.
Ob man es nun wie Kant sagt –
„Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“
– oder es in einfache Worte kleidet –
„Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“
-, der Inhalt bleibt der Gleiche.

Vielleicht kann man sich irgendwo in der Mitte treffen und sagen:
„Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“

Deshalb unterstütze ich Angela Kuepper und Annik Wecker bei ihrer Hilfsaktion.
https://www.facebook.com/events/1652877634989318

Niemand muss sich jetzt aufgefordert oder gar gezwungen fühlen, es mir gleich zu tun.
Aber vielleicht geht ihr kurz in euch und fragt euch wie ihr gern behandelt werden würdet…

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Bucon 2015

Ein paar optische Impressionen vom diesjährigen BuchmesseCon. Dank an Tom Finn und Stefan Schweikert für die Bilder.

Judith Vogt, Tom Daut & ich stellen „Umray“ vor.

Bucon 2015

Bucon 2015

Bucon 2015

Henning Mützlitz und Christian Kopp lesen aus „Wächter der letzten Pforte“

Bucon 2015

 

Judith & Christian Vogt lesen aus „Geister des Landes“ Teil 3 und „Der verlorenen Puppe“

Bucon 2015

 

Während der Preisverleihung des „Deutschen Phantastikpreises“ freut sich das AKZwanzig13 zusammen mit Thomas Finn.

Bucon 2015

Bucon 2015

Und irgendwann landet man unweigerlich beim geselligen Teil des Abends. 🙂

Bucon 2015

Bucon 2015

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