Quo Vadis

In meinem letzten Blogbeitrag ging es um die Zweifel die ich als Autor habe ein nächstes Projekt anzugehen.
Aufwand und Nutzen scheinen nicht immer in Waage zu sein. Doch natürlich hat man als Autor nicht wirklich eine Wahl.
Seit ich mein letztes Projekt abgegeben habe und nun wieder lese, sehe, Medien konsumiere, stapeln sich die Ideen in meinem Kopf. Man liest ein Buch, schaut einen Film, hört Nachrichten und ständig läuft das Kopfkino weiter.
Doch wohin?

Gerade verfolge ich eine der vielen Autorendiskussionen auf Twitter. Dieses mal diskutieren Tom Orgel, Henning Mützlitz, Judith Vogt u.a. über die wenigen Besucher von Lesungen, über den geringen Werbeetat von Phantastik und die geringe Anerkennung die man als Autor auf diesen Gebieten erfährt. Ausser natürlich in der eigenen Filterblase.
Da überlegt man sich als Autor schon, in welches Projekt man seine knappe Zeit steckt. In etwas was Spaß macht, aber keinen Verlag und damit auch keine Leser findet? Oder folgt man der Vernunft und schreibt etwas von dem man hofft, dass andere (insbesondere Verlage) das zufällig gut finden wenn man mit dem Text fertig ist. Es scheint ein Glücksspiel zu sein.

Oder ist man als Autor dazu verdammt sich zum PR-Profi zu entwickeln, der nebenbei Bücher schreibt? Muss ich als Autor mich regelmäßig bei Youtube äußern oder einen Podcast rausbringen? Oder reicht es alle zwei Tage bei Facebook über das Wetter und bei Instagram über mein Essen zu berichten?

Was denkt ihr, werte Leser? Was wollt ihr lesen? Wie wollt ihr dass Autoren sich präsentieren?

PS: Da ich die Kommentarfunktion des Blogs geschlossen habe, kommentiert bitte bei FB.

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Nach dem Projekt ist vor dem Projekt?

Gut vier Wochen ist es her, dass mein letztes Romanprojekt seinen Weg zum Verlag gefunden hat. Nun ist die Lektorin dran, danach darf ich sicher wieder tätig werden.

In den Wochen seit der Manuskriptabgabe ging mir einiges durch den Kopf. Normalerweise gibt man ein Projekt ab und widmet sich dem Nächsten. Doch die Arbeit an einem Manuskript ist, gerade in den letzten Wochen vor der Deadline, anstrengend. Man hat wenig Zeit für andere Dinge, die Gedanken kreisen ständig um den Text.

Dann ist die Last plötzlich weg und man steht vor einem Loch. Plötzlich hat man Zeit. Für die Familie, für das Nachholen all der Serien und Filme die man sich in den Monaten verkniffen hat, fürs Lesen…  Jedenfalls mir geht das so.

Und zwischen all diesen Beschäftigungen stellt man sich die Frage ob es den ganzen Aufwand wert war. Sicher, wenn das Buch erscheint, ist die Freude groß. Das Gefühl den eigenen Text als Buch das erste Mal in der Hand zu halten, ist schwer zu beschreiben. Auf jeden Fall hat es etwas mit Glück und Zufriedenheit zu tun.

Die Frage blieb aber im Kopf. Soll es ein nächstes Projekt geben? Trotz all dem Aufwand, all den Zweifeln, all den Einschränkungen die man auf sich nehmen muss?

Heute, nach vier Wochen, habe ich noch keine Antwort. Ich genieße die schreibfreie Zeit während ich auf den lektorierten Text warte. Unterdessen sprudeln natürlich munter die Ideen. So als wolle die Phantasie dem bremsenden Verstand zeigen, dass es ohne diese Ausdrucksform doch nicht geht. Irgendwo muss der ganze Quatsch der in einem Autorenhirn so vor sich geht doch hin.

Ich bin gespannt wie es weiter geht.

Und mich interessiert, ob es euch ähnlich geht. Egal ob ihr schreibt, Musik macht, zeichnet oder andere Projekte verfolgt. Jagen euch auch die Zweifel?
Schreibt mir hier oder bei FB.

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Die Leipziger Schneemesse

Leipzig ist immer ein Highlight im Autorenkalender. Man trifft Freunde, Bekannte, Autoren, Verleger und Leser.

Nur stand das Ganze dieses mal unter einem schneeweissen Stern. Die Anfahrt am Freitag morgen gelang noch, trotz Schneeregen. Aber schon Freitag mittag war zu merken, dass die Stadt Leipzig den Schneefall irgendwie verschlafen hatte. Jedenfalls gab es bis zur Abreise am Samstag abend kein Zeichen von Schneebekämpfungsmaßnahmen.
Entsprechend anstrengend war jegliche Fahrt mit dem Auto. Kollegen die auf Straßenbahn oder Zug angewiesen waren, hatten es aber wohl deutlich schlechter.
Ich hoffe, dass alle Kollegen und Besucher es wieder heil nach Hause geschafft haben.
Abgesehen vom Schnee war die Messe aber wie immer fein. PAN hatte mit der Autoren-Lounge eine wunderbare Insel des Ausruhens und Redens bereitgestellt. Vielen Dank dafür.
Meine Lesung war als letzte des Tages und durch die fehlende Kennzeichnung durch die Buchmesse nicht üppig, aber durchaus ordentlich besucht. Vielen Dank an die aufmerksamen Zuhörer.

Was bleibt? Wie immer die Freude mit vielen netten und interessanten Menschen gesprochen zu haben, auch wenn die Gespräche aus Termingründen meist viel zu kurz waren.

Und nun? Geht es wie immer ans Schreiben. Eine Deadline ist Mitte der Woche erreicht, danach geht es weiter mit dem Hauptprojekt.

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Eine Stadt für alle

Normalerweise sitze ich am Wochenende am Computer und schreibe. Doch wie jedes Jahr am Wochenende nach dem 16.Januar unterbreche ich diese oder jede beliebige andere Tätigkeit. Denn wie jedes Jahr seit 2009 findet in Magdeburg dann die „Meile der Demokratie“ statt.
Anfangs ging es darum Farbe zu bekennen, zu zeigen dass Magdeburg bunt und nicht braun ist. Eine Gegenbewegung zu einer kleinen Gruppe Rechtsgerichteter, welche den Jahrestag der Zerstörung Magdeburgs im Jahre 1945 zum Anlass nahm, ein verdrehtes Geschichtsbild zu propagieren.
Das Ganze war natürlich nie konfliktarm. Auf beiden Seiten gab es Menschen, denen egal war aus welchem Grund sie Steine auf Menschen warfen. Jedoch hat sich der Einsatz der friedlichen Meile insoweit gelohnt, dass diese rechten Minidemos inzwischen aus Magdeburg verschwunden sind.
Allerdings verschwinden damit auch immer mehr Unterstützer. Die Zahl der Besucher der Meile hat auch dieses Jahr vermutlich wieder abgenommen.

Das mag am nasskalten Wetter liegen, vielleicht aber auch daran, dass sich die Rechten nun den Schafpelz übergeworfen haben. Also dürfen auch sie (zum Glück ganz am Rande der Veranstaltung) für eine weltoffene und tolerante Stadt demonstrieren. So fällt es natürlich schwer über eine Meile der Demokratie zu wandeln, wenn an deren Ende ein blauer Stand steht, dessen Betreiber im Allgemeinen gerade nicht für Toleranz und Weltoffenheit stehen.
Aber Demokratie muss das wohl aushalten.
So habe auch ich es ausgehalten und habe mich an der Vielzahl der Vereine erfreut, welche die Meile bereichern.
Bleibt zu hoffen, dass der eine oder andere, der in Magdeburgs Einkaufstempeln wandelt, vielleicht einen Schritt herauswagt und sich der Meile anschliesst.

Inzwischen ist meine Teekanne gefüllt, der Earl Grey will getrunken und Buchstaben wollen in Worte verwandelt werden.
Ich wünsche ein friedliches Wochenende.

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Draußen regnet es, der Earl Grey dampft in der Tasse …

Ein guter Moment um ein wenig zurück zu schauen.
Einiges ist dieses Jahr geschehen. Zu viel um alles zu rekapitulieren.
Das Wichtigste für mich war sicher das Erscheinen meines 4. Romans „Die Pyramiden von Pirimoy“ aus dem Splittermond-Universum.

Auf anderer Ebene ebenso wichtig war die Lesung aus meinem Thriller „Durch fremde Augen“ zum Thema Cyberstalking mit der Landtagsabgeordneten Eva von Angern. Die lebhafte Diskussion hat gezeigt, dass hier noch viel Rede- & Handlungsbedarf ist.

Natürlich sind auch Kurzgeschichten erschienen, z.B. in der 2. „Grünen Fee“ in der ich über Atlantropa schreiben durfte. Oder in der Ultima-Ratio-Rollenspiel-Anthologie „Fragmente der Zeit„, in welcher ich ein Geheimnis der Vergangenheit kurz aufdecken durfte.

Noch einiges mehr ist passiert, doch der Blick zurück sollte nicht zu lang sein, finde ich.

Der Blick nach vorn ist stets wichtiger.
Vor mir liegen noch ein paar Stunden an einem Splittermond-Projekt, an dem ich teilhaben darf und welches nächstes Jahr zur Veröffentlichung ansteht.
Danach werden einige Monate Arbeit an meinem nächsten, dem inzwischen schon 5. Roman aus meiner Feder folgen.
Worum es geht und bei welchem Verlag das gute Stück erscheinen wird, werdet ihr sicher bald erfahren. Ich freue mich schon riesig auf die Arbeit.

Der Earl Grey in der Tasse geht nun zur Neige.
Ich hoffe ihr hattet ein paar schöne, ruhige Tage und wünsche euch einen guten Start ins nächste Jahr.
Mögen wundervolle Dinge geschehen, Phantasie unsere Herzen beflügeln und die Welt da draussen friedlich sein.

 

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Signieraktion

Zum Erscheinen des 2. Splittermondromans „Die Pyramiden von Pirimoy“ hat sich der Uhrwerk-Verlag eine schöne Aktion ausgedacht.

Wer bis zum 2.10.17 8Uhr den Roman im Uhrwerk-Onlineshop oder im entsprechenden Webshop von Feder und Schwert vorbestellt, bekommt ihn von mir signiert.

Hier die Links:
Uhrwerk und Feder & Schwert

Sichert euch eines der signierten Exemplare!

PS: Habt ihr Vorschläge was ich außer meiner Signatur in die Bücher schreiben soll? 😉

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13

„… Pyramiden gibt es in Pirimoy.
13 Admiräle beherrschen die Stadt.
Doch das Gleichgewicht ist fragil. 
Lian, die Spionin der Piriwatu-Rebellen, will es stören. Als sie auf Arko Melasgar trifft, scheint die lang ersehnte Möglichkeit zum Handeln gekommen.“

Ihr wollt mehr wissen?
Dann merkt euch vor dass im Herbst der 2. Splittermondroman erscheint. Dieses Mal aus meiner Feder.

„Die Pyramiden von Pirimoy“ könnt ihr schon jetzt bei Uhrwerk vorbestellen.

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