Archiv der Kategorie: Roman

Die Leipziger Schneemesse

Leipzig ist immer ein Highlight im Autorenkalender. Man trifft Freunde, Bekannte, Autoren, Verleger und Leser.

Nur stand das Ganze dieses mal unter einem schneeweissen Stern. Die Anfahrt am Freitag morgen gelang noch, trotz Schneeregen. Aber schon Freitag mittag war zu merken, dass die Stadt Leipzig den Schneefall irgendwie verschlafen hatte. Jedenfalls gab es bis zur Abreise am Samstag abend kein Zeichen von Schneebekämpfungsmaßnahmen.
Entsprechend anstrengend war jegliche Fahrt mit dem Auto. Kollegen die auf Straßenbahn oder Zug angewiesen waren, hatten es aber wohl deutlich schlechter.
Ich hoffe, dass alle Kollegen und Besucher es wieder heil nach Hause geschafft haben.
Abgesehen vom Schnee war die Messe aber wie immer fein. PAN hatte mit der Autoren-Lounge eine wunderbare Insel des Ausruhens und Redens bereitgestellt. Vielen Dank dafür.
Meine Lesung war als letzte des Tages und durch die fehlende Kennzeichnung durch die Buchmesse nicht üppig, aber durchaus ordentlich besucht. Vielen Dank an die aufmerksamen Zuhörer.

Was bleibt? Wie immer die Freude mit vielen netten und interessanten Menschen gesprochen zu haben, auch wenn die Gespräche aus Termingründen meist viel zu kurz waren.

Und nun? Geht es wie immer ans Schreiben. Eine Deadline ist Mitte der Woche erreicht, danach geht es weiter mit dem Hauptprojekt.

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Draußen regnet es, der Earl Grey dampft in der Tasse …

Ein guter Moment um ein wenig zurück zu schauen.
Einiges ist dieses Jahr geschehen. Zu viel um alles zu rekapitulieren.
Das Wichtigste für mich war sicher das Erscheinen meines 4. Romans „Die Pyramiden von Pirimoy“ aus dem Splittermond-Universum.

Auf anderer Ebene ebenso wichtig war die Lesung aus meinem Thriller „Durch fremde Augen“ zum Thema Cyberstalking mit der Landtagsabgeordneten Eva von Angern. Die lebhafte Diskussion hat gezeigt, dass hier noch viel Rede- & Handlungsbedarf ist.

Natürlich sind auch Kurzgeschichten erschienen, z.B. in der 2. „Grünen Fee“ in der ich über Atlantropa schreiben durfte. Oder in der Ultima-Ratio-Rollenspiel-Anthologie „Fragmente der Zeit„, in welcher ich ein Geheimnis der Vergangenheit kurz aufdecken durfte.

Noch einiges mehr ist passiert, doch der Blick zurück sollte nicht zu lang sein, finde ich.

Der Blick nach vorn ist stets wichtiger.
Vor mir liegen noch ein paar Stunden an einem Splittermond-Projekt, an dem ich teilhaben darf und welches nächstes Jahr zur Veröffentlichung ansteht.
Danach werden einige Monate Arbeit an meinem nächsten, dem inzwischen schon 5. Roman aus meiner Feder folgen.
Worum es geht und bei welchem Verlag das gute Stück erscheinen wird, werdet ihr sicher bald erfahren. Ich freue mich schon riesig auf die Arbeit.

Der Earl Grey in der Tasse geht nun zur Neige.
Ich hoffe ihr hattet ein paar schöne, ruhige Tage und wünsche euch einen guten Start ins nächste Jahr.
Mögen wundervolle Dinge geschehen, Phantasie unsere Herzen beflügeln und die Welt da draussen friedlich sein.

 

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Signieraktion

Zum Erscheinen des 2. Splittermondromans „Die Pyramiden von Pirimoy“ hat sich der Uhrwerk-Verlag eine schöne Aktion ausgedacht.

Wer bis zum 2.10.17 8Uhr den Roman im Uhrwerk-Onlineshop oder im entsprechenden Webshop von Feder und Schwert vorbestellt, bekommt ihn von mir signiert.

Hier die Links:
Uhrwerk und Feder & Schwert

Sichert euch eines der signierten Exemplare!

PS: Habt ihr Vorschläge was ich außer meiner Signatur in die Bücher schreiben soll? 😉

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13

„… Pyramiden gibt es in Pirimoy.
13 Admiräle beherrschen die Stadt.
Doch das Gleichgewicht ist fragil. 
Lian, die Spionin der Piriwatu-Rebellen, will es stören. Als sie auf Arko Melasgar trifft, scheint die lang ersehnte Möglichkeit zum Handeln gekommen.“

Ihr wollt mehr wissen?
Dann merkt euch vor dass im Herbst der 2. Splittermondroman erscheint. Dieses Mal aus meiner Feder.

„Die Pyramiden von Pirimoy“ könnt ihr schon jetzt bei Uhrwerk vorbestellen.

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Es könnt‘ alles so einfach sein

Eine kleine Chronologie der Ereignisse:

  • Im August 2013 schrieb der Rowohlt-Verlag einen Wettbewerb aus. Gesucht wurden spannende Ideen, Konzepte oder Manuskripte für Krimis. Ich setzte mich hin und schrieb ein Konzept für einen Krimi der schon seit einer Weile in meinem Hinterkopf herumschwirrte. Abgeschickt. Ein paar Wochen gewartet. Und dann bin ich als einer von 10 Gewinnern aus 400 Teilnehmern ausgesucht worden. Hurra. 🙂
  • November 2013: Ein Wochenende lang wurde an der Ostsee gebrainstormt, gefachsimpelt, überlegt, geschrieben, verworfen, gearbeitet und immer wieder auch der Blick aufs Meer genossen. Zusammen mit 9 anderen Autoren, 2 Rowohlt-Lektoren und 2 Rowohlt-Krimiautoren entstand eine kreative Atmosphäre die vielen von uns Teilnehmern weitergeholfen hat. Mein Konzept wurde detaillierter und bekam seinen Namen: „Durch fremde Augen“.
  • Februar 2014: Der Rowohlt-Verlag entscheidet sich 2 Geschichten zu veröffentlichen. Leider ist meine nicht dabei.
  • Irgendwann im Jahr 2015: Die Suche nach einem Verlag ist zeitraubend und ermüdend. Vor allem wenn man bislang hauptsächlich Fantasy geschrieben hat und einem kein Krimi zugetraut wird. Aber dann ist da doch ein Magdeburger Verlag der den Magdeburger Krimi haben will.
  • Im Februar 2016 wird in kurzer Zeit die Coveridee für das Buch entwickelt und umgesetzt. Ein großer Dank dafür gebührt mitlichtmaler und den beteiligten Abgelichteten.
  • Auf der Leipziger Buchmesse im März 2016 erscheint das Buch dann offiziell. Die Premierenlesung auf der Buchmesse ( so viele Zuhörer hatte ich noch nie) gelingt und die ersten Bücher finden ihre neuen Besitzer.
  • Bis Ende 2016 finden noch ein paar Lesungen statt, die Presse berichtet, das Feedback ist durchweg positiv.
  • Anfang 2017: Eigentlich sollte der Verlag sich langsam melden um das Jahr 2016 Revue passieren zu lassen. Doch leider herrscht Funkstille.
  • Ein paar Wochen später kommt dann die Info, dass der Verlag insolvent sei. Genaueres erfährt man nicht. Informationen sind Mangelware. Zwar hat ein anderer Verlag wohl die „Reste“ des Verlages übernommen und versucht auch mein Buch in sein Programm zu kriegen, doch die Verträge dieses neuen Verlages sind alles andere als üblich und nicht annehmbar.
  • Also steht „Durch fremde Augen“ nach fast 4 Jahren vor dem Aus. Da es keinen neuen Vertrag gibt, verschwindet das Buch langsam von den Seiten der Internetbuchhändler.

War es das?

Ich habe einige Zeit darüber nachgedacht.
Das Buch war und ist ein Herzensprojekt. Ich habe viel (auch dank Rowohlt und den anderen Teilnehmern der Krimischule) während der Arbeit daran gelernt. Das Buch vorzustellen, war trotz des schwierigen Themas immer eine positive Herausforderung die mir und hoffentlich auch meinen Zuhörern etwas gebracht hat.
Doch wieder auf Verlagssuche zu gehen, war für mich keine Option. Zu viel Stress, zu wenig Zeit dafür.
Also?
Einstampfen?

Nein!
Ich habe mich für einen anderen Weg entschieden, den immer mehr Autoren gehen.
Somit gibt es das Buch nun beim Internethändler mit dem großen A als Taschenbuch. Und (die Nachfrage war groß) auch als EBook. Und das alles ganz ohne Verlag …
Ich bin gespannt auf die Reaktionen.

Ach ja. Hier der wichtige Link. 😉

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RPC-Fantasy-Award 2015

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser,

darf ich kurz Ihre werte Aufmerksamkeit auf die Nominierungsliste des diesjährigen RPC-Fantasy-Awards in der Kategorie Literatur lenken?
Ja, Sie sehen richtig.
„Kors Kodex“ steht dort.
Direkt neben Werken von Heitz, Perplies und Poznanski.
Was bedeutet das?
Zuerst natürlich einen nicht zu unterschätzenden Jubel beim Autor von „Kors Kodex“, also meiner Person.
Aber als Zweites bedeutet es, dass ich dringend Stimmen brauche, auch Ihre, geschätzte Leserin und Ihre, geschätzter Leser!
Also begeben Sie sich bitte geordnet auf die Webseite der RPC und hinterlassen Sie dort Ihre Stimme für „Kors Kodex“.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. 😉

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Swim, you fools

Eine uferlose Frechheit. Anders kann man es nicht nennen, was Tom Finn mit seinem aktuellen Roman „Aquarius“ da dem Leser zumutet.

Nehmen wir z.B. mich. Ein Kurzurlaub steht an. Was nimmt man zu lesen mit? Irgendein Buch vom viel zu hohen „Stapel der noch zu lesenden Bücher“.
Am Besten eines von einem Kollegen (falls Herr Finn diesen Titel denn überhaupt noch tragen darf). Eines, über das man bei einem zufälligen Treffen auf einer Messe oder einer Convention mal ein paar schlaue Worte verlieren muss, um dem „Autor“ zu zeigen, dass man es gelesen hat. Eines, das man notfalls im Urlaub zurücklassen kann.

Also „Aquarius“. Mit knapp über 400 Seiten zwar recht dick, aber im Rucksack war zufällig noch genau für ein Buch dieses Umfangs Platz. Man steigt in den Flieger, die Sicherheitsüberprüfung hatte (im Nachhinein völlig unverständlich) auch nichts gegen das Buch einzuwenden. Und so schnappt man sich dann irgendwann, widerwillig, das papierne Ding in der Hoffnung, dass die Lektüre ein wenig weniger langweilig als der Flug ohne Buch sei.

Und dann? Dann landet der Flieger und man hat fast das halbe Buch durch??? Und ist sauer, dass man schon am Zielort ist???
Was denkt der Autor sich denn? Dass man im Flieger nichts Besseres zu tun hat? Schließlich gibt es da die immer wieder großartige Sicherheitsunterweisung, die interessante Werbebroschüre der Fluggesellschaft und das spannende An und Aus des Anschnallzeichens.
Nun gut, man beherrscht sich und nimmt das Buch mit spitzen Fingern wieder mit.
Aber war das eine gute Idee? Nein. Wenn man dann im Urlaub unterwegs ist und zufällig ans Meer kommt, zuschaut wie die Wellen an den Strand schlagen, dem Rauschen des Wassers zuhört, dem Gesang der Sirenen lauscht…
Jaja, so ist das. Das Buch setzt sich fest im Kopf. Da hatte man harmlose Vorstellungen von Wassermännern, Nixen, Meerjungfrauen. Und was macht Herr Finn? Er ändert diese Vorstellungen einfach. Hatte ich darum gebeten? Wollte ich mehr über die Geschichte jener Wesen wissen? Hatte ich etwa darum gebeten, nie wieder ruhig im Meer baden gehen zu können?

Und dann noch das. Selbst wenn man es mal schafft, nicht an das Buch zu denken, dann fängt man irgendwann an eine bestimmte Melodie zu summen. Vielen Dank Hair Finn!

Irgendwann ist das Elend dann endlich vorbei. Man hat das Buch mit zittrigen Fingern weggelegt und fühlt sich frei.

Nein.
Eigentlich nicht.
Eigentlich überlegt man, wie eine Fortsetzung aussehen könnte. Oder eine Verfilmung. Oder ein Musical.
Und dann will man eigentlich nur jedem zurufen: Haltet Euch von diesem Buch fern. Und von allem was Herr Finn zu Papier gebracht hat. Es wird euch ganz furchtbar viel Unterhaltung und Spannung bieten.

In diesem Sinne: Swim, you fools.

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