Ein Konzert im Klassenzimmer?

Habt ihr schon einmal etwas von einem Klassenzimmerkonzert gehört?
In den letzten Wochen habe ich verfolgt wie mein Lieblings-MagdeburgerKind Stephan Michme mit seiner Band durch Sachsen-Anhalts Klassenzimmer tourte.
Aber nicht nur um Musik zu machen, sondern vor allem um mit den Schülern ins Gespräch zu kommen.
Heute hatte ich die Gelegenheit mir das selbst anzusehen und anzuhören, und diese Chance habe ich natürlich genutzt.

Ein Konferenzraum im Magdeburger Norbertusgymnasium, Instrumente, Beleuchtung, allerlei Technik. Dazu Schüler die demnächst darüber nachdenken müssen ob und wenn ja wen sie wählen. Das passt irgendwie nicht zusammen, oder?
Doch dann beginnt Michme mit seinem Programm und ist sofort auf Augenhöhe mit den Schülern. Er stellt sich mit ausgebreiteten Armen und offenem Herz vor die Schüler und redet. Über seine Erfahrungen, Fehler die er gemacht hat, Erinnerungen an seine Eltern. Man merkt dass er keinen ausgearbeiteten, argumentativ perfekten Vortrag hält. Nein, er improvisiert, und das kommt an. Die Schüler merken dass er es ehrlich meint, sie ernst nimmt. Und dann wird über Flüchtlinge, Anarchie, Liebe, Fussball, Musik und anderes geredet. So viel wie die Schüler wollen. Nichts muss. Es gibt leise Töne, aber auch laute. Er stärkt die Meinung des Einzelnen auch wenn sie von der Masse abweicht.

Ach ja, Musik war da auch. Michme & Band spielen aus ihrem Programm.
Lieder bei denen man mitdenken kann.
Lieder über die man nachdenken kann.
Lieder mit denen er am Ende alle von den Sitzen reißt.

Ob er am Ende jeden Schüler  erreicht hat? Ich weiss es nicht. Das ist aber auch nicht wichtig.
Wichtig ist sein Versuch. Jede Minute die er mit den Schülern geredet hat, war lohnenswert. Einige werden das Konzert beim Verlassen des Raumes abgehakt haben, andere werden länger darüber nachdenken. Und egal wie sie sich entscheiden, egal ob sie wählen gehen oder nicht, das Konzert hat ihnen einen Baustein zur Meinungsbildung mitgegeben. Dafür hat es sich gelohnt.

Danke an Stephan & seine Band für diese Tour und das Engagement.

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Der kategorische Imperativ…

… ist ein etwas gesteltzter Begriff für ein eigentlich ganz einfaches Prinzip.
Ob man es nun wie Kant sagt –
„Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“
– oder es in einfache Worte kleidet –
„Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“
-, der Inhalt bleibt der Gleiche.

Vielleicht kann man sich irgendwo in der Mitte treffen und sagen:
„Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“

Deshalb unterstütze ich Angela Kuepper und Annik Wecker bei ihrer Hilfsaktion.
https://www.facebook.com/events/1652877634989318

Niemand muss sich jetzt aufgefordert oder gar gezwungen fühlen, es mir gleich zu tun.
Aber vielleicht geht ihr kurz in euch und fragt euch wie ihr gern behandelt werden würdet…

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Bucon 2015

Ein paar optische Impressionen vom diesjährigen BuchmesseCon. Dank an Tom Finn und Stefan Schweikert für die Bilder.

Judith Vogt, Tom Daut & ich stellen „Umray“ vor.

Bucon 2015

Bucon 2015

Bucon 2015

Henning Mützlitz und Christian Kopp lesen aus „Wächter der letzten Pforte“

Bucon 2015

 

Judith & Christian Vogt lesen aus „Geister des Landes“ Teil 3 und „Der verlorenen Puppe“

Bucon 2015

 

Während der Preisverleihung des „Deutschen Phantastikpreises“ freut sich das AKZwanzig13 zusammen mit Thomas Finn.

Bucon 2015

Bucon 2015

Und irgendwann landet man unweigerlich beim geselligen Teil des Abends. 🙂

Bucon 2015

Bucon 2015

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Nominierungen, Neuerscheinungen & Lesungen

Einiges ist in den letzten Tagen passiert und ein paar interessante Dinge stehen noch bevor. Aber der Reihe nach:

Am kommenden Wochenende findet in Köln die „Role Play Convention“ statt. Auch wenn ich für den dort verliehenen RPC-Award in der Kategorie „Bester Roman 2014“ nominiert bin, kann ich leider nicht nach Köln kommen. Aber drückt mir trotzdem die Daumen. Für den Fall dass ich gewinnen sollte, werden mich die anwesenden Kollegen vom AKZwanzig13 würdig vertreten.  😉

 
EisUndDampf_Fate_Cover(Wichtiger Hinweis: Judith & Christian Vogt werden auf der RPC einen Workshop zu dem bald erscheinenden Rollenspielband „Eis & Dampf“ halten. Den Termin findet ihr auf der RPC-Seite.)

Und wo wir gerade bei „Eis & Dampf“ sind … der Band ist jetzt beim Uhrwerkverlag vorbestellbar. Auch das Cover kann man inzwischen bewundern.

 

 

Irrlichter_Cover

Ebenfalls bewundern kann man das Cover der Anthologie „Die Irrlichter“ vom Verlag Torsten Low. Da diese aber in den letzten Tagen frisch erschienen ist, kann man die „Irrlichter“ nicht nur aus der Ferne bewundern, sondern auch bestellen und lesen. Eine der Geschichten stammt hier aus meiner Feder.

 

 

 

 

 

Zum Schluss noch einig aktuelle Termine:

– am 23.5. lese ich zusammen mit meinem hochgeschätzten Kollegen Mike Krzywik-Groß aus der Kurzgeschichtensammlung „Eis & Dampf“. Im besonderen Ambiente der Absintherie Sixtina in Leipzig wird dies sicher ein besonderes Erlebnis.

– am 10.6. gibt es bei Subkultur in Magdeburg eine „Irrlichter“-Lesung von Torsten Low. Dort werde ich aus meiner Geschichte vorlesen.

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RPC-Fantasy-Award 2015

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser,

darf ich kurz Ihre werte Aufmerksamkeit auf die Nominierungsliste des diesjährigen RPC-Fantasy-Awards in der Kategorie Literatur lenken?
Ja, Sie sehen richtig.
„Kors Kodex“ steht dort.
Direkt neben Werken von Heitz, Perplies und Poznanski.
Was bedeutet das?
Zuerst natürlich einen nicht zu unterschätzenden Jubel beim Autor von „Kors Kodex“, also meiner Person.
Aber als Zweites bedeutet es, dass ich dringend Stimmen brauche, auch Ihre, geschätzte Leserin und Ihre, geschätzter Leser!
Also begeben Sie sich bitte geordnet auf die Webseite der RPC und hinterlassen Sie dort Ihre Stimme für „Kors Kodex“.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. 😉

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Und der „Goldene Homer 2015“ für die beste Kurzgeschichte geht an …

Noch ist die diesjährige Buchmesse für mich nicht ganz beendet, aber mein persönliches Highlight gab es gestern Abend.

Meine Kollegin Anja Grevener und ich hatten es beide auf die Shortlist des Homer-Preises geschafft und waren demzufolge zur Preisverleihung eingeladen. Diese fand im eindrucksvollen Panometer im Süden Leipzigs statt, welches gerade ein imposantes Panoramabild der Völkerschlacht zeigt. In dieser Kulisse saßen wir dann, unterstützt von meinen Freunden und Kollegen vom AKZwanzig13 und harrten der Dinge die geschehen sollten. Wir hofften vage auf die Plätze 2 und 3, wussten aber, wie wohl alle anderen eingeladenen Nominierten nicht, wer am Ende mit einem Preis würde nach Hause gehen dürfen.

Natürlich begann die Verleihung mit der „kürzesten“ Kategorie – den Kurzgeschichten. Anja schaffte es auf Platz 2. Dann trat ein Laudator ans Mikro und begann ein Loblied auf die Geschichte des Erstplatzierten.

Ein merkwürdiges Gefühl wenn auf einer solchen Veranstaltung über einen selbst und eine eigene Geschichte gesprochen wird. Aber auch ein sehr Schönes.
Einen Blumenstrauß, eine gerahmte, goldene Urkunde, einen Händedruck und ein Foto später stand ich dann vor einem Mikro und sollte ein paar schlaue Dankesworte sprechen. Ich bin mir sicher, dass ich auch etwas gesagt habe. Leider hat sich der Inhalt meiner Worte nicht in meinem Gedächtnis verankert. Aber so schlimm war es wohl nicht, wie meine Kollegen hinterher versicherten.

Am Ende des Abends war ich jedenfalls stolz auf die Auszeichnung. Vielen Dank an den Verein „Homer – Historische Literatur“ und die Jury. Und natürlich auch an den Ammianus-Verlag, der die großartige Anthologie zu Karl dem Großen herausgebracht hat, insbesondere an die Herausgeberin Judith Vogt.

Heute geht es dann nochmal nach Leipzig. Diesmal aber nicht mehr auf das Messegelände. Eine kleine, feine Lesung in der Absintherie Sixitina steht an, wo ich mit Judith & Christian Vogt aus ihrem Roman „Die zerbrochene Puppe“ und aus der zugehörigen Anthologie „Eis & Dampf“ lesen werde.

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Gefangenes Wort e.V. und PEN

Du verschenkst ein Buch – und das AK spendet!

An Weihnachten sind viele Menschen in Spendenlaune – auch das AKzwanzig13 hat darüber nachgedacht, was es im kommenden Jahr zu verändern gilt.
Wir sind zu dem Schluss gekommen: Mit Eurer Hilfe würden wir vor Weihnachten (vom 15.11.-15.12.) gerne Spenden für den Gießener Verein „Gefangenes Wort e.V.“ und somit für die Organisation PEN sammeln, die sich für politisch verfolgte Schriftsteller und Journalisten in aller Welt einsetzt.

Wie kriegen wir das zusammen hin?
Easypeasy: Wir sind fünf Autoren (Mike und Christan L. sind leider so stark in ihre Brotjobs eingespannt, das sie nicht mitmachen können). Wir haben schon einiges an Romanen und Kurzgeschichtensammlungen zusammengeschrieben, von denen wir meist einen kleinen Vorrat für Veranstaltungen und Leser zu Hause haben, die Wert auf eine persönliche Signatur legen.

Ihr möchtet ein signiertes Buch von uns zu Weihnachten verschenken oder Euch selbst ins Regal stellen? Eine Mail mit Eurem Wunsch und Eurer Adresse genügt – wir schicken Euer Buch per Büchersendung auf den Weg. Das dauert in der Regel zwei Werktage.

Der Deal: Ihr überweist uns den normalen Ladenpreis für den Roman, wir versenden portofrei. Was für uns durch den Autorenrabatt, den wir bei unseren Verlagen erhalten, als Gewinn herausspränge, geben wir 1:1 an Gefangenes Wort weiter, das sind im Durchschnitt um die 5 € pro Buch.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir auf diese Weise ein bisschen was bewegen würden – auch, wenn es nur Geld ist. Es würde uns begeistern, wenn wir mit phantastischer Literatur auch in der realen Politik etwas ausrichten könnten und Schriftstellern, die aufgrund ihrer Meinungsäußerung verfolgt werden, helfen könnten.

Helft dem AK zu helfen!

Wir sind gespannt, wie unsere Aktion bei Euch ankommt und wünschen Euch eine schöne Weihnachtszeit.

Euer AKzwanzig13

Christian, Henning, Judith, Marco und Stefan

 

PEN-Aktion-Romane:

Marco Findeisen:

Khunchomer Pfeffer: Schattenflüstern (Teil I) und Tod auf dem Mhanadi (Teil 2) (Kriminalromane aus der Das Schwarze Auge-Reihe, Co-Autorin: Eevie Demirtel)

Die Türme von Taladur III: Das Spiel der Türme (Fantasy-Roman aus der Das Schwarze Auge-Reihe)

Henning Mützlitz:

Das Zepter des Horas / Der Ring des Namenlosen (Mantel-und-Degen-Fantasy aus der Das Schwarze Auge-Reihe)

Wächter der letzten Pforte (High Fantasy beim Papierverzierer Verlag)

Stefan Schweikert:

Kamaluqs Schlund (Abenteuerroman aus der Das Schwarze Auge-Reihe)

Über den Dächern Gareths (Fantasy-Roman aus der Das Schwarze Auge-Reihe)

Mörderlied (Kriminalroman aus der Das Schwarze Auge-Reihe)

Die Türme von Taladur VI: Meister der Türme (Fantasy-Roman aus der Das Schwarze Auge-Reihe)

Judith Vogt:

Die Geister des Landes – Das Erwachen (Teil I) und Gesichtslos (Teil II) (Urban Nerd Fantasy ab 12 Jahren)

Die Pestflamme (Novelle zu den Pestmythen der Eifel)

Im Schatten der Esse / Im Feuer der Esse (Fantasy-Romane aus der Das Schwarze Auge-Reihe)

Herr der Legionen / Herrin des Schwarms (historische Fantasy-Romane aus der Das Schwarze Auge-Reihe)

Echo der Tiefe (Kurzgeschichten zur Blutigen See [Das Schwarze Auge])

Judith und Christian Vogt:

Die zerbrochene Puppe (Steampunk-Roman)

Eburonenlied I: Schwertbrüder / Eburonenlied II: Verbranntes Land (historischer Zweiteiler aus der Zeit des gallischen Kriegs)

Krieger (Kurzgeschichtenanthologie aus dem Verlag Torsten Low)

Henning, Stefan, Judith und Christian

Eis und Dampf (Steampunk-Kurzgeschichtenanthologie zu „Die zerbrochene Puppe“)

Schattenlichter (Kurzgeschichten zur Stadt Gareth [Das Schwarze Auge])

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