Quo Vadis

In meinem letzten Blogbeitrag ging es um die Zweifel die ich als Autor habe ein nächstes Projekt anzugehen.
Aufwand und Nutzen scheinen nicht immer in Waage zu sein. Doch natürlich hat man als Autor nicht wirklich eine Wahl.
Seit ich mein letztes Projekt abgegeben habe und nun wieder lese, sehe, Medien konsumiere, stapeln sich die Ideen in meinem Kopf. Man liest ein Buch, schaut einen Film, hört Nachrichten und ständig läuft das Kopfkino weiter.
Doch wohin?

Gerade verfolge ich eine der vielen Autorendiskussionen auf Twitter. Dieses mal diskutieren Tom Orgel, Henning Mützlitz, Judith Vogt u.a. über die wenigen Besucher von Lesungen, über den geringen Werbeetat von Phantastik und die geringe Anerkennung die man als Autor auf diesen Gebieten erfährt. Ausser natürlich in der eigenen Filterblase.
Da überlegt man sich als Autor schon, in welches Projekt man seine knappe Zeit steckt. In etwas was Spaß macht, aber keinen Verlag und damit auch keine Leser findet? Oder folgt man der Vernunft und schreibt etwas von dem man hofft, dass andere (insbesondere Verlage) das zufällig gut finden wenn man mit dem Text fertig ist. Es scheint ein Glücksspiel zu sein.

Oder ist man als Autor dazu verdammt sich zum PR-Profi zu entwickeln, der nebenbei Bücher schreibt? Muss ich als Autor mich regelmäßig bei Youtube äußern oder einen Podcast rausbringen? Oder reicht es alle zwei Tage bei Facebook über das Wetter und bei Instagram über mein Essen zu berichten?

Was denkt ihr, werte Leser? Was wollt ihr lesen? Wie wollt ihr dass Autoren sich präsentieren?

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